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Was besagt das Lieferkettengesetz?

Das Lieferkettengesetz

Inhalt

1. Was besagt das Lieferkettengesetz?

2. Was fordert das Lieferkettengesetz?

3. Wen betrifft das Lieferkettengesetzund wann tritt es in Kraft?

4. Welche Strafen sind zu erwarten?

5. Wie kann ich mich schützen?

1. Was besagt das Lieferkettengesetz?

Das Lieferkettengesetz soll Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen entlang Ihrer Lieferkette in Verantwortung ziehen. Kinderarbeit und menschenunwürdige Arbeitsbedingungen sollen dadurch verhindert werden. Unternehmen sollen Verantwortung übernehmen und  Standards in Ihrer Supply Chain einhalten und Prozesse zur Überprüfung der Erfüllung ihrer Corporate Social Responsibility Kriterien einführen.

2.Was fordert das Lieferkettengesetz?

Das Ziel des Gesetzes ist ein wichtiger Schritt in der Umsetzung des Beschlusses des “UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte” der UN aus dem Jahre 2011, das dem Zweck dient Kinderarbeit, Ausbeutung und Sklaverei zu bekämpfen und mehr Verantwortung für die Einhaltung der Menschenrechte bei den Unternehmen zu verankern.

Am 12.02.2021 wurde der erste Gesetzesentwurf beschlossen. Die gesetzlichen Anforderungen sehen die Sorgfaltspflicht der Unternehmen entlang der gesamten Lieferkette. Das Supply Chain Management hat die Verpflichtung Menschenrechtsverletzungen bei Ihren Lieferanten aufzudecken. 

3. Wen betrifft das Lieferkettengesetz? Wann tritt das Lieferkettengesetz in Kraft?

Das Lieferkettengesetz tritt mit Anfang 2023 in Kraft und betrifft Unternehmen mit mindestens 3000 Mitarbeitern. Betroffen sind somit global agierende Organisationen mit komplexen Supply Chains. Ab dem Jahr 2024 werden auch Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern betroffen sein. 

Tatsache ist, dass Unternehmen heutzutage nur in den seltensten Fällen tatsächlich alle Glieder in Ihrer Lieferkette kennen, geschweige denn die Ressourcen besitzen um diese Unternehmen allumfänglich zu bewerten und zu überwachen. Das Risiko der gesetzlichen Verpflichtung nicht nach zu kommen ist somit hoch und es wird Aufgabe des Managements sein die nötige Transparenz in der Supply Chain in den nächsten zwei Jahren zu schaffen.

4. Welche Strafen sind zu erwarten?

Mit Inkrafttreten des Lieferkettengesetzes werden Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen vor deutschen Gerichten Klagen einreichen können. Der Prozess sieht die Überprüfung durch staatliche Kontrollbehörden vor, um die Verletzung der Sorgfaltspflicht nachzuweisen. Sollte das Unternehmen gegen das Gesetz verstoßen, drohen Buß und Zwangsgelder sowie die Umsetzung von Standards zur Einhaltung des Gesetzes. 

5. Wie kann ich mich schützen?

Der effektivste Schutz ist sicherlich eine transparente Lieferkette, mit einer ausreichenden Informationstiefe, vom direkten Zulieferer bis zum Rohstoff der für die Bauteile oder Materialien benötigt wird. Wie wenige dieser Information Unternehmen heutzutage tatsächlich haben kann man dem Aufschrei der freien Wirtschaft im Zuge der Lieferkettendiskussion entnehmen. Würde jedes Unternehmen sämtliche Informationen über Ihre Lieferkette kennen und könnte sich somit über die Arbeitsbedingungen bei ihren Zulieferern sicher sein, gäbe es ja nichts zu befürchten. Nachhaltigkeit wird auf Unternehmensseite auch abseits des Gesetzes immer bedeutsamer und die verantwortungsvolle Beschaffung ist in den meisten Unternehmen schon heute die Anforderung des Managements.

Viele Unternehmen setzen bereits Maßnahmen um Ihre Nachhaltigkeit und Transparenz entlang der Lieferkette zu erhöhen. Codes of Conduct sowie Standards zur Einhaltung der Menschenrechte sind auch heute Teil einer due diligence und sind meistens Teil einer verantwortungsvollen Strategie. Das Risiko, dass Richtlinien und Verhaltenskodex entlang der Lieferkette nicht eingehalten werden ist jedoch signifikant, da Lieferketten oft über den direkten Einflussbereich eines Unternehmens hinaus gehen.

Wie kommt man jedoch an dieses Level von Informationen?

Prewave Kunden haben es natürlich einfacher, denn Prewave beobachtet sämtliche Lieferanten unserer Kunden entlang der Lieferkette und informiert in Echtzeit wenn es zu Menschenrechtsverletzungen oder Problemen kommt. Das Risiko unwissentlich gegen geltende Gesetze zu verstoßen ist somit weitaus geringer und die somit geschaffene Informationstiefe bietet die richtige Grundlage für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette.

Darüber hinaus können wir neue Lieferanten anhand von historischen Daten prüfen um Probleme direkt im Vorhinein auszuschließen.

Das Lieferkettengesetz kommt mit großen Schritten auf uns zu und verantwortungsvolle Supply Chain Manager sehen es sicherlich als eine Chance den Schutz der Menschenrechte zu stärken und mehr Transparenz entlang Ihrer Lieferkette zu schaffen.

Sollten wir Ihnen auf diesem Weg mit unserer Lösung behilflich sein dürfen können Sie hier einfach eine Demo und ein Gespräch mit unseren Prewave Spezialisten buchen.

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